Mondscheinrodeln in Südtirol

29.09.2011

Im Skiurlaub im Südtirol denkt man logischerweise zuerst an eines: Skifahren. Dass man im Winter in den Alpen aber weitaus mehr erleben kann, ist klar. Langlaufen etwa oder Après Ski, das bei einigen Skifahrern weitaus wichtiger als das Skifahren an sich ist. Oder eben Rodeln. Genau darum geht es nun hier.

Rodeln ist wohl eine der gemütlichsten Wintersportarten. Hier zählt nicht wirklich die perfekte Kurve oder das schnelle Carven. Viel wichtiger sind beim Rodeln eindeutig die Geselligkeit und der Spaß im Schnee. Und der Spaßfaktor ist beim Rodeln in Südtirol groß. Besonders, wenn man sich für den Rodelausflug eine klare Vollmondnacht aussucht.

Sehr geeignet für nächtliche Rodelpartien in Südtirol ist das Hochpustertal. Hier gibt es gleich zwei äußerst lohnende Rodelpisten, von denen aus man in besagten Vollmondnächten schön die Konturen der Dolomiten sehen kann. Eine davon befindet sich in Innichen und führt zum Haunold, die andere startet in Sexten und geht hinauf zur Rotwand.

Erstere ist mit 5 km die längere Rodelpiste, jene auf den Haunold mit 3 km etwas kürzer. Je nach Kondition muss man 1 bis 2 Stunden für den Aufstieg einplanen, vor allem, wenn man von der nächtlichen Wanderung im Sinne von Spaß und Unterhaltung auch etwas haben will. Oben angekommen laden heimelige Skihütten zum Speck- oder Schlutzkrapfen-Essen ein. Dass die Nacht in der Skihütte lang werden kann, liegt auf der Hand und neben Ziehorgelmusik sorgt schließlich auch die Hüttenromantik für die richtige Stimmung!

Die Rodel für die Abfahrt kann in vielen Fällen beim Hüttenwirt geliehen werden, wenn man sie nicht selbst hinaufziehen möchte. Danach heißt es: Stirnlampe an, rauf auf die Rodel, hoch die Beine und schon geht es über die Rodelpiste schnell hinunter. Ein einfaches, aber einfach einmaliges Vergnügen!

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