Snowpark: No security – no fun

27.09.2011

Quarter- und Halfpipes, Take-off und Inverted Jumps, Obstacles und Corners… So manche Dinge sind einem Neuling im Snowpark nicht auf Anhieb ein Begriff. Jedoch sollten in den Funparks, die mittlerweile in vielen Skigebieten zur Verfügung stehen, einige wesentliche Regeln klar sein, bevor das Board oder die Ski zum ersten Mal die Pipe berühren.

Erst schauen, dann fahren! Ob noch zaudernder Anfänger oder rasanter Profi – jeder sollte den Park zuerst einmal gemächlich abfahren, bevor er auf ihm abhebt. Dadurch können die Pistenverhältnisse geprüft und Sprünge genau geplant werden.

Grenzen erkennen! Viele Verletzungen und Unfälle in den Snowparks sind auf Selbstüberschätzung und Übermut zurückzuführen. Nur wer klein anfängt, seine eigenen Fähigkeiten kennt und seine Grenzen wahrt, kann die Sprünge auch wirklich genießen.

Schütze dich selbst und andere! Einen Helm zu tragen versteht sich von selbst und auch Protektoren für Wirbelsäule usw. sind empfehlenswert. Oberste Pflicht ist jedoch auch die Rücksicht auf andere Fahrer. So sollten etwa nicht einsehbare Stellen nach dem Jump schnellstmöglich geräumt oder Hindernisse nie zugleich angefahren werden.

Konzentration! Jeder Trick besteht aus vier Schritten: anfahren, abspringen, durchführen, landen. Was genau gemacht wird, soll bereits vor dem Start genau festgelegt und dann voll konzentriert durchgeführt werden.

In zahlreichen Skigebieten gibt es spezielle Learn-to-Ride Stationen mit eigenen Coaches, die Neulingen im Funpark professionell zur Seite stehen. So etwa in der Salzburger Sportwelt, am Kronplatz in Südtirol oder in Crans Montana im Schweizerischen Wallis.