Saas-Fee mit Saastal
Die prachtvolle Kulisse, mit der die "Bühne der Lebenslust" in der Wintersaison die Blicke auf sich zieht, hätte auch der genialste Bühnenbildner nicht schöner gestalten können: vor einem meist tiefblauen Himmel die Felsgrate und Firnflanken von 13 Viertausendern, darunter großflächig schneeweiße Hänge mit einzelnen arvengrünen und lärchengelben Waldinseln, im Saastal schließlich die alten Walliser Häuser mit ihren wettergegerbten schwarzbraunen Holzfassaden.
Wie jede moderne Bühne kommen auch die Wintersportplätze am Ende des von der Saaser Vispa durchflossenen Engtals ohne Technik nicht aus. Im autofreien Kurort Saas-Fee surren die Elektrotaxis, über den Pisten die Seilbahnen und Lifte. Vieles bleibt dem Zuschauer allerdings verborgen, wie die Metro Alpin, eine unterirdische Standseilbahn, die vom Felskinn zum 3500 Meter hohen Mittelallalin hinaufführt. Dort kann man beim Lunch im Drehrestaurant das 360-Grad-Panoramabild der Walliser Alpen genießen oder beim Besuch der 5000 Kubikmeter großen Eisgrotte die Faszination Gletscher hautnah erleben und spüren.
An den bis in die Fünfzigerjahre hinein weltentlegenen Bergbauerndörfer im oberen Saastal, neben Saas-Fee die tiefer gelegenen Saas-Grund, Saas-Almagell und Saas-Balen, ist der rasche Aufstieg zu bekannten Wintersportorten mit internationalem Publikum nicht spurlos vorübergegangen, doch ihren Charme haben sie weitgehend bewahrt.
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