Flims Laax Falera
Die in prähistorischer Zeit von einem gigantischen Bergsturz aufgewirbelten Staubwolken haben sich längst verzogen, dafür wirbeln heute im Winter zwischen Vorab-Gletscher und Vorderrhein-Tal, zwischen Cassons-Grat und Crap Masegn die Schneeflocken und bringen den weißen Stoff, aus dem die schönsten Träume der Skifahrer sind.
Mit Kleinigkeiten gibt man sich in der Surselva, der grandiosen Landschaft am Vorderrhein, nicht ab: Der Bergsturz, der hier vor rund 14 000 Jahren niederging, gilt als Europas größter (wenigstens in dieser Epoche). Und mit weit über 200 Pistenkilometern auf mehr als 100 Quadratkilometern schneesicheren Hängen ist das Skigebiet von Flims, Laax und Falera das größte zusammenhängende Wintersportgebiet in Graubünden.
Nicht ganz so schnell wie beim Bergsturz, der damals in wenigen Sekunden eine vollkommen neue Landschaft formte, ist diese »Weisse Arena« in den letzten Jahrzehnten praktisch aus dem Nichts entstanden. Dank neuer Technik und neuer Trends bleibt das weitläufige Skiareal ständig auf der Höhe der Zeit. Davon fühlen sich vor allem junge Leute angesprochen: Die Region ist im Sommer ein Mekka der Biker und im Winter beliebter Tummelplatz der Snowboarder , Carver und Freerider. Noch am weitesten ist Falera von der Szene entfernt, ein hübsches autofreies Bündner Bauerndorf, auf einer sonnigen Hangterrasse gelegen und für Seiteneinsteiger mit der Arena durch einen Sessellift verbunden.
Die Haupteinstiege zum Wintersportgebiet, das über den Crap Sogn Gion (2228 m), den Crap Masegn (2477 m) und La Siala (2810 m) bis zum vergletscherten Bündner Vorab (3018 m) reicht, befinden sich in der Hotel- und Ferienhaussiedlung Laax-Murschetg sowie in Flims, wo mit der Achtergondelbahn ein direkter Zugang bis nach Nagens (2127 m) besteht.