Zentraler Einstieg in Davos Dorf ist die Standseilbahn Parsenn mit ihren beiden Sektionen auf dem gut 2600 Meter hohen Weissfluhjoch. Von hier führt eine Luftseilbahn noch 200 Meter höher auf den Weissfluhgipfel. Am höchsten Punkt des Skigebietes beginnen einige der schönsten und anspruchsvollsten Abfahrten im Alpenraum sowie die 12 Kilometer lange Traumstrecke nach Küblis - ein Abfahrtsrausch über gut 2000 Höhenmeter!
Unvergleichlich sind auch die weißen Traumhänge im Pistenrevier Parsenn sowie die schneesicheren Kare Totalp, Meierhofer Tälli, Dorftälli und Haupter Tälli. Auf der anderen Talseite reihen sich die Skigebiete Pischa, Jakobshorn und Rinerhorn wie Perlen einer Kette auf. Sie haben jeweils ein breit gefächertes Pistenangebot mit vielen Abfahrtsmöglichkeiten. Die Rhätische Bahn verbindet im Talgrund alle Aufstiegshilfen in die Skigebiete.
Beliebter Treffpunkt der internationalen Snowboardszene ist das Jakobshorn. In Klosters ist das sonnige Madrisa das kleinere der beiden Skireviere. Auf dessen sanfte Hänge können sich auch Skianfänger mit ihren ersten Schwüngen wagen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals befördert die Gotschnagratbahn die Wintersportfreunde in die weite Skiarena bis nach Davos Dorf. Im allgemeinen sind die Skigebiete in Klosters mehr auf Skifahrer mit mittlerem Können ausgerichtet. Doch auch hier gibt es einige Strecken, die viel Ausdauer und Können erfordern. Die Talabfahrten nach Klosters Dorf über das Schlappintal, Conters, Serneus oder Wolfgang sind lohnend. Hoch oben im offenen Gelände laden die breiten Pisten zum Aufwärmen und Einschwingen ein. Langsam führen sie über in schmale, aber reizvolle Waldpassagen, die immer wieder Abwechslung bieten. Technisch versierte Könner, die anspruchsvolle schwarze Pisten bevorzugen, wählen die Drostobelabfahrt vom Gotschnagrat nach Klosters - vorausgesetzt, sie ist nicht gerade wegen Lawinengefahr gesperrt. Die Snowboardszene trifft sich dagegen an der Madrisa, sofern sie sich nicht gerade im Snowpark am Schaffürggli austobt.