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Nur scheinbar stehen diese beiden Bezeichnungen für ein und dasselbe alte Handwerk, das des Bottichmachers oder Böttchers. In Wirklichkeit haben sich aber im Lauf der Jahrhunderte jeweils ganz eigene Techniken der Holzverarbeitung entwickelt. So versorgen die Küfer heute überwiegend Mostbetriebe, Weinbauern und Bierbrauer in den Obstanbaugebieten des Rheintals mit Eichenholzfässern, während die Kübler eher bäuerliches Gerät, Butterfässer und Waschzuber aus Rottannenholz produzieren. Das Küblereimuseum in Laterns nimmt sich dieser immer mehr in Vergessenheit geratenden Zunft an. Besichtigung nach Voranmeldung bei Herrn Nesensohn, Tel. 0 55 26/3 81.
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