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Kleinwalsertal   Bewertungen
Höhenlage: 920m - 1967m     Skialpin: 3 Sterne
Pistengesamtlänge: 56     Langlauf: 2 Sterne
Leichte Pisten: 19   Kinder: 4 Sterne
Mittlere Pisten: 31   Snowparks: 2 Sterne
Schwere Pisten: 6   Après-Ski: 3 Sterne


Kleinwalsertal 

Der Sonderstatus des Kleinwalsertals als österreichische Exklave - unter deutscher Zollägide und mit dem Auto auch nur vom deutschen Oberstdorf her zu erreichen - hat mit dem Zusammenwachsen Europas an Bedeutung verloren.

Der Urlauber interessiert sich für andere Reize: eine erhabene Bergwelt mit bis zu 2536 Meter hohen Gipfeln und ein vielseitiges Wintersport- und Après-Ski-Angebot, das keine Wünsche offen lässt.

Geschichtliches über das Kleinwalsertal 

Das Kleinwalsertal, das sich auf eine Länge von 15 Kilometern von Riezlern über Hirschegg und Mittelberg bis nach Baad zu Füßen des 2536 Meter hohen Widdersteins ausdehnt, blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück. Im 13. Jahrhundert von den aus dem Wallis zugezogenen Walsern dauerhaft besiedelt, war es später zunächst in österreichischer und dann in bayerischer Hand, bis es im Jahr 1891 schließlich österreichisches Hoheits- und zugleich deutsches Zollgebiet wurde.

In Riezlern wurde 1940 mit dem Parsennlift die erste mechanische Aufstiegshilfe gebaut; zahllose Liftanlagen sind seither dazugekommen - darunter sogar ein Speziallift für Rodler.

Mittlerweile verteilt sich der Skibetrieb auf vier Berge: auf das Walmendinger Horn bei Mittelberg, das kleine Gebiet von Hirschegg, das im Schwarzwassertal gelegene Ifengebiet und die Kanzelwand bei Riezlern. Letztere stellt die Verbindung zum Fellhorn im Allgäu her; der Skipass-Verbund macht diese Zwei-Länder-Skischaukel zur besonderen Attraktion.

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