Lech und Zürs: erfüllt alle Skifahrer-Wünsche
Zwischen 1450 Meter und 2337 Meter Höhe liegt das zusammenhängende Skigebiet von Lech und Zürs .
Zu einer der schönsten Abfahrten im gesamten Alpenraum zählt der "Weiße Ring". Seit über 50 Jahren wird auf dieser Strecke alljährlich ein Amateurrennen ausgetragen. Aber auch ohne Rennbedingungen zählt der Rundkurs zu den Topattraktionen. Auf den Rüfikopf (2363 m), dem zentralen Einstiegpunkt in Lech, führen gleich zwei Seilbahnen. Wartezeiten sind hier sogar in der Hochsaison ausgeschlossen.
Oben angekommen lohnt es, zunächst den Ausblick genießen. Wie ein wogendes Meer liegen die dick verschneiten Gipfel der Fast-Dreitausender eng beieinander. Rasch geht es auf sanft geschwungenen Pisten oder direkt im lawinenfreien Gelände hinunter zum Monzabon und über den Schüttboden wird das Zürser Skigebiet erreicht.
Allen voran der beliebte Hexenboden mit seinen roten und blauen Abfahrten und der Trittkopf mit seinen anspruchsvollen Pisten und einer schönen Skiroute.
Skifahren in Lech
Die absoluten Abfahrtsklassiker von Lech befinden sich jedoch gegenüber über den schönen Skimulden rund um den Zürsersee. Neben der vor allem landschaftlichen großartigen Strecke durch das Zürser Täli lockt vor allem die Madlochabfahrt. Zwar ist die rund fünf Kilometer lange Abfahrt als Skiroute eingestuft, doch in der Regel wird gewalzt. Über wunderbare Hänge mit reichlich Platz für Varianten schwingt man hinunter nach Zug oder direkt in den Lecher Ortsteil Omesberg.
Von Zug aus kann die skifahrerische Umrundung von Lech fortgesetzt werden mit der Auffahrt auf den Zugerberg. Über Zuger Hochlicht (2377 m) und das Kriegerhorn (2173 m) erreicht man letztlich die Pisten von Oberlech. So großartig das Pistenangebot auch ist, der Ruf des Arlberg basiert vor allem auf seine schier unendlichen Tiefschneemöglichkeiten. Die Tourenabfahrten sind natürlich nicht markiert, doch die im Pistenplan eingezeic
hneten Möglichkeiten werden bei unsicheren Lawinenverhältnissen gesperrt. Dazu kommen noch einige durchaus rasante Skirouten wie am Rüfikopf. So riesig die Auswahl an Tiefschneehängen auch ist, in kaum einem anderen Gebiet sind die Pulverhänge so schnell verspurt wie hier. Da hilft nur Ortskenntnis oder ein Skilehrer, der kennt sicher noch ein paar unberührte Geheimtipps. Zudem ist mit ihm auch ein sportlicher Abstecher nach Warth möglich. Doch Vorsicht: Eine Liftverbindung ins Skigebiet dort besteht (noch) nicht.