Arlberg: Lech und Zürs
Lech und Zürs am Arlberg - diese beiden Namen stehen seit Jahren für bahnbrechende Entwicklungen im alpinen Skisport. Hier wurde vor gut 100 Jahren der erste Skikurs abgehalten. Hier begann 1937 der erste Schlepplift seinen Dienst und hier nahm im Winter 2004/05 die weltweit erste Sitzheizung für Sessellifte der Kälte den Schrecken.
Mythos Arlberg
Der Mythos Arlberg lässt sich auf Vorarlberger Seite in den Orten Lech, Zürs und Oberlech am exklusivsten erleben. Dies wissen nicht nur die gekrönten Häupter Europas, sondern alle, die Skifahren par excellence wünschen - sei es auf den perfekt präparierten Pisten oder im hüfttiefen Neuschnee.
Schon bei der Anfahrt von St. Christoph zum Flexenpass beeindrucken die zahlreichen Lawinenverbauungen oberhalb der Straße. Sie sind das sichere Anzeichen für die enormen Schneemengen, die hier regelmäßig niedergehen. Die schroffen Bergkämme der Lechtaler Alpen lassen die schneeschweren Wolken aus Nordwest erst dann weiterziehen, wenn sie ihre ergiebige Schneefracht abgeladen haben. Ein Umstand, der die Wintersportler erfreut, jedoch für eine stunden- oder tageweise Sperrung der südlichen Zufahrtsstraße sorgt. Dann gibt es kein Fortkommen mehr aus den Orten Lech, Zürs, Zug oder Oberlech, denn die nördliche Strecke nach Warth ist in der Regel den gesamten Winter gesperrt.
Es scheint jedoch, als ob die Winterurlauber diesen Zustand genüsslich erwarten, zumindest schreckt die Vorstellung, länger als geplant zu bleiben, niemanden ernsthaft. Die fast regelmäßigen Sperrungen sorgen auch dafür, dass sich in den Orten kein Durchfahrtsverkehr bildet.