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Zillertal   Bewertungen
Höhenlage: 630m - 3250m     Skialpin: 5 Sterne
Pistengesamtlänge: 1426     Langlauf: 4 Sterne
Leichte Pisten: 373   Kinder: 4 Sterne
Mittlere Pisten: 872   Snowparks: 5 Sterne
Schwere Pisten: 181   Après-Ski: 5 Sterne


Zillertal 

Im Zillertal haben Wintersportler die Qual der Wahl. Schließlich gibt es für Skifahrer und Snowboarder mehr Skigebiete als Wochentage, und selbst wer schnell unterwegs ist, sollte für einige mehr als einen Tag einplanen, um alle Pisten und Varianten abzufahren.

Immer wieder Neues zu entdecken gibt es auch für Langläufer oder Winterwanderer. Mit fast 500 präparierten Pistenkilometern und rund 150 Aufstiegshilfen, die in jeder Stunde mühelos sämtliche Einwohner einer deutschen Großstadt wie Saarbrücken auf die Berge befördern könnten, wirkt diese Domäne riesig, fast überdimensioniert. Es verteilt sich allerdings auf einen gut 50 Kilometer langen Streifen und 25 Gemeinden, auf viele kleine, leichter verdauliche Häppchen.

Und im Unterschied zu manchen Skiarenen in den Westalpen, wo in der Hochsaison auf einen Einheimischen ohne weiteres 20 Gäste kommen können, ist das Zahlenverhältnis zwischen den Zillertalern und ihren Gästen mit weniger als eins zu zwei ausgewogener und harmonischer. Auch wenn das Tal zu den meistbesuchten Wintersportgebieten der Alpen gehört, hat es sich seinen Charakter bis heute bewahrt. Eine große, geographisch und historisch in sich geschlossene Region ist das Zillertal noch nie gewesen, eher ein Grenzland. Wer genauer hinschaut, entdeckt zum Beispiel, dass in den Dörfern östlich des Ziller die Kirchtürme grün, die im Westen dagegen rot sind, denn der Fluss bildet bis heute die Grenze zwischen den Diözesen von Salzburg und Innsbruck.

Das eigentliche Zillertal, durch eine Engstelle bei Aschau in einen oberen und unteren Talabschnitt geteilt, reicht von der Mündung des Ziller in den Inn nur rund 30 Kilometer weit bis Mayrhofen. Dort verzweigt sich das Tal in die "Gründe", vier Hochtäler, die am Hauptkamm der Zillertaler Alpen als Sackgassen enden.

Skiurlaub ZillertalFügen 

Für die Wintersportler beginnt das Zillertal erst in Fügen, rund zehn Kilometer von der Autobahnausfahrt ins Zillertal entfernt. Fügen ist der Hauptort des unteren Zillertals und besitzt am Spieljoch (1920 m) und dem gut 100 Meter höhergelegenem Onkeljoch ein kleineres, an den Wochenenden stark besuchtes Skigebiet mit einer langen Talabfahrt.

Zum Ort gehört auch das 1500 Meter hoch gelegene, schneesichere Hoteldorf Hochfügen, erreichbar auf einer kurvenreichen Straße. Bekannt ist Hochfügen für seine sprichwörtliche Schneesicherheit und das traditionell am 1. Mai zum Winterabschluss durchgeführte Seilrennen, bei dem jeweils drei Skifahrer mit einem Seil aneinandergebunden sind.

Zell im Zillertal

Talaufwärts schließt sich Kaltenbach an, Ausgangspunkt fürs Skizentrum Hochzillertal, das seit dem Winter 2004/2005 zusammen mit Hochfügen eine abwechslungsreiche Skischaukel bildet. Geographisches und historisches Zentrum des gesamten Tals ist Zell im Zillertal, einst ein bedeutender Bergbauort, der heute mit der Zillertal Arena eines der ausgedehntesten Skigebiete der Region besitzt. Es reicht von der Rosenalm unter dem Kreuzjoch über Gerlos und Königsleiten bis nach Hochkrimml zur Gerlosplatte und so von Tirol bis an den Rand des Salzburger Oberpinzgaus.

Mayrhofen 

Von der Einwohnerzahl her steht das quirlige Mayrhofen, Endstation der Zillertalbahn und Heimatort vieler prominenter Sportler, an der Spitze. Dort hat man die Wahl zwischen den Pisten am Ahorn und dem größeren, auch von Finkenberg und Hippach her erschlossenen Skigebiet zwischen Penken und Gerent, dem östlichen Abschluss der Skischaukel Ski Zillertal 3000, die über Vorderlanersbach bis nach Lanersbach reicht.

Wirklich hochalpin wird das Gelände erst im Talschluss des Tuxer Tals, das als einziges der vier engen "Gründe" am Ende des Zillertals touristisch erschlossen ist. Seinen krönenden Abschluss findet das Tal im Ganzjahresskigebiet auf dem Hintertuxer Gletscher unter der Pyramide des Olperer.

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