Großartig: Skifahren im Stubaital
Im Mittelpunkt des Interesses stehen die großzügigen Gletscherpisten unter der Schaufelspitze. Daunkogel-, Schaufel-, Fernau-, Gaißkar- und Windacher Ferner heißen die fünf skifreundlichen Gletscher, auf denen der Pistenteppich überaus großzügig ausgerollt ist.
Platz gibt es auf den eher leichten bis maximal mittelschweren Hängen in Hülle und Fülle, sodass auch noch zwei permanente Rennstrecken und eine Geschwindigkeitsmessstrecke gleich neben der Piste eingerichtet wurden. Rund um die Station Gamsgarten finden Einsteiger bei der Murmelebahn das passende Gelände, gleich daneben ist das Übungsgelände des Ski Club Micky Maus angesiedelt
Wem die oberen Etage zu leicht ist, der wechselt auf die Abfahrten zur Mittelstation bei der Dresdner Hütte oder ins Gelände. Dort sind mehrere Skirouten ausgewiesen, die sich vom Tiefschneehang schnell in Buckelpisten verwandeln und klingende Namen wie Eisnase, Gaches Eck oder Kanonenrohr tragen.
Bis auf 3215 Meter Höhe reichen die Lifte, wer die landschaftlich großartige Abfahrt durch die Wilde Grube unternimmt, auf den warten so fast 1500 Höhenmeter auf zehn Kilometer Länge.
Serleslifte & Schlick 2000
Gleich am Eingang ins Stubaital befinden sich bei Mieders die Serleslifte. Seit der altersschwache Sessellift durch eine moderne Kabinenbahn ersetzt wurde, ist auch der Zubringer familienfreundlich, die Pisten waren es schon vorher.
Auf der gegenüberliegenden Talseite liegt das Skigebiet Schlick 2000, dessen schneesicherer Kessel mit seinen abwechslungsreichen Pisten vom Tal aus nicht zu sehen ist, lediglich die großartige Kulisse der Kalkkögel ist zu erahnen. Die Schlick ist ein perfektes Familienskigebiet mit Abfahrten von der leichten Übungswiese bis zur knackigen Buckelpiste. Von Fulpmes führt eine Gondelbahn zum Kreuzjoch und zum Start der Pisten, die spätestens bei der Schlickeralm wieder zusammentreffen und auf einem breiten Skiweg zur Mittelstation Bruggeralm führen – verfahren kann sich hier keiner.
Neben den schneesicheren Hängen in dem weiten Kessel am Fuß der filigranen Felszacken der Schlicker Seespitze und Ochsenwand gibt es rund um die Mittelstation sanfte Schneeteppiche für den Nachwuchs und für Einsteiger. Zum sympathischen Flair der Schlick tragen neben der eindrucksvollen Kulisse vor allem die gemütlichen Almen und Hütten bei. Unübersehbar sind schließlich die Abfahrten am Elfer direkt über Neustift. Die abwechslungsreich kupierten Hänge sind nur oben etwas glattgebügelt, die rasante Talabfahrt durch Waldschneisen zeigt sich sehr naturbelassen und fordert selbst geübte Fahrer, nicht zuletzt wegen des Höhenunterschieds von 1000 Metern. Wer hier zurechtkommt, der hat auch in anderen Skigebieten keine Probleme.