Stubaital
Sportliche Höhenflüge sind im Stubaital mit den Skigebieten Serles, Schlick 2000, Elfer und Stubaier Gletscher erlaubt, doch abgehoben hat man hier noch nicht. Trotz erstklassiger Pisten und einem Ganzjahresskigebiet, die Stubaier sind bodenständig geblieben, die Preise reell und Familienfreundlichkeit wird groß geschrieben.
Skigeschichte im Stubaital
Mit kleinen Schritten begann im Stubaital der Wintertourismus. Im Jahr 1959 wurde die erste Sesselbahn in der Schlick gebaut, 1964 folgten die Elferlifte. Zusammen mit den später gebauten Serlesliften loderte der Wintertourismus auf kleiner Flamme, ehe mit der Erschließung der ausgedehnten Gletscherflächen im Talschluss 1973 ein Höhenflug ansetzte, der bis heute anhält. Die Stubaier Gletscherbahnen sind das Zugpferd, das dem Tourismus im Stubaital beständige Zuwachsraten beschert.
Mittlerweile wurde das Skikarussell unter der Schaufelspitze perfektioniert, die 3333 Meter hohe Pyramide kann sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn umrundet werden, moderne Sechsersesselbahnen mit Haube sorgen selbst auf den Gletschern für ein bequemes Bergauf und im Ski Club Micky Maus mit Kinder- und Miniland findet der Nachwuchs ab drei Jahren die optimalen Rahmenbedingungen, um spielerisch das Skifahren zu erlernen. Dazu gehört natürlich auch eine Mittagsbetreuung im eigenen Clubhaus. Und im Spielparadies werden alle versorgt, die noch keine Lust auf Ski haben.
Etwas anders Skifahren
Familienfreundlichkeit ist allerdings nur ein Aspekt, das Stubaital ist genauso ein Anziehungspunkt für Telemarker, die sich zum Saisonauftakt zum Telemark-Festival treffen, für Genussskifahrer, die den Einkehrschwung in einer der gemütlichen Hütten und Almen der Schlick 2000
genießen, für Tiefschneefans, für die es in der Schlick und am Stubaier Gletscher reichlich Hänge zu erkunden gibt, für Snowboarder , Einsteiger und Racer, aber auch für Langläufer und Winterurlauber, die einfach nur den Winter genießen möchten, ohne sportliche, dafür mit landschaftlichen Höhepunkten.
Davon gibt es in der Bergwelt rund um das Zuckerhütl (3505 m), den höchsten Gipfel der Stubaier Alpen, reichlich. Am Eingang ins Stubaital ist das 35 Kilometer lange Tal noch weit und lieblich, die Kulisse bilden elegante Kalkgipfel wie Serles, Kirchdachspitze oder die Kalkkögel, während im Talschluss bereits das Zuckerhütl mit seinem weißen Gletschermantel leuchtet. Ab Ranalt wird das Tal schmal, eingerahmt von mächtigen Bergen, ehe man am Stubaier Gletscher wieder das Gefühl von Weite erleben und genießen kann. Am schönsten ist dabei die Fahrt mit der Sechsersesselbahn Eisjoch, wenn auf den letzten Metern urplötzlich der Blick frei wird auf die Ötztaler Alpen mit der Wildspitze. Schauen und Staunen ist angesagt, besonders gut geeignet ist dafür die Jochdohle gleich um die Ecke. Von Österreichs höchstem Bergrestaurant, das wie ein Adlerhorst an der Felswand hängt, reicht der Blick bis nach Südtirol und zu den Dolomiten.
Unterkünfte - Stubaital: