Skifahren im Pitztal mit Höhepunkten
Endlos weite Gletscherflächen dehnen sich unter dem Hinteren Brunnenkogel aus, für Skifahrer bedeutet dies genussvolles Carven auf großzügig gewalzten Pisten und reichlich Platz - vor allem bei den Schleppliften Brunnenkogel und Mittelbergjoch.
Am Hinteren Brunnenkogel mit seinem wunderschönen Nordhang werden dagegen auch sportliche Fahrer zufrieden gestellt. Nur mit der nötigen alpinen Erfahrung oder in Begleitung eines Berg- oder Skiführers ist im Frühjahr eine Tourenabfahrt über den spaltenzerfurchten Taschachferner möglich - mit Sicherheit ein Höhepunkt im Leben eines Skifahrers.
Das zweite Skigebiet im Innerpitztal breitet sich rund um den Rifflsee bei Mandarfen aus. Zwar gibt es hier auch einfachere Abfahrten, doch im Großen und Ganzen ist das Gelände anspruchsvoller. Das gilt besonders für den Grubenkopf mit seinen großzügigen Hängen, die reichlich Platz bieten für mehrere mittelschwere Pisten und Varianten abseits davon. Von der Talabfahrt zweigt ein Skiweg zur Talstation des Pitzexpress ab und erlaubt so einen Wechsel ins Gletscherskigebiet.
Rifflsee und Pitztaler Gletscher bilden die Anziehungspunkte im Talschluss, am Taleingang übernimmt Jerzens mit der wunderschönen Schneeschüssel zwischen Sechs- und Hochzeiger diese Aufgabe. Das Gelände ist überaus vielseitig und ermöglicht so Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden. Genussfahrer schätzen die sonnigen Hänge am Sechszeiger, die mit der Panoramabahn bestens erschlossen sind. Die anspruchsvolleren Pisten findet man bei der Rotmoosbahn. Dort gibt es neben Skirouten und Buckelpisten auch eine Renn- und Geschwindigkeitsmessstrecke.
In dem familienfreundlichen Skigebiet ist das Kinderland zentral beim Zeigerrestaurant an der Mittelstation angesiedelt, ein kleineres auch bei der Talstation. Damit sich auch jeder optimal zurechtfindet, werden jeden Sonntag kostenlose Führungen durch das Skigebiet angeboten, Treffpunkt ist der Meeting-Point am Sechszeiger.