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Pitztal   Bewertungen
Höhenlage: 1450m - 3340m     Skialpin: 3 Sterne
Pistengesamtlänge: 99     Langlauf: 2 Sterne
Leichte Pisten: 28   Kinder:   0 Sterne
Mittlere Pisten: 55   Snowparks: 4 Sterne
Schwere Pisten: 16   Après-Ski: 3 Sterne


Pitztal 

Der Hintere Brunnenkogel ist der höchste mit Liften erreichbare Punkt Österreichs, gleich gegenüber ragt die Wildspitze, Tirols höchster Gipfel, in den Winterhimmel, und der Pitzexpress ist die schnellste Schrägstollenbahn der Welt.

An Superlativen mangelt es im Pitztal nicht. Ergänzt wird das Angebot durch die Skigebiete Rifflsee und Hochzeiger am Taleingang.

Pitztal SkiurlaubGeschichtliches über das Pitztal 

Es war ein langer Weg vom einstigen Armenhaus Tirols, das seine Kinder noch Ende des 19. Jahrhunderts im Sommer ins Alpenvorland schicken musste, wie der preisgekrönte Fernsehfilm "Schwabenkinder" eindrucksvoll zeigte, zum florierenden Tourismusgebiet, als das sich das Pitztal heute zeigt.

Früher war das abgeschiedene Seitental des Inntals nur schwer zu erreichen. Stundenlange Fußmärsche standen auf dem Programm, ehe Mitte der fünfziger Jahre der Talschluss an das moderne Verkehrsnetz angeschlossen wurde. Kein Problem bis dahin nur für die wenigen Alpinisten, die Mitte des 19. Jahrhunderts als erste Touristen im Sommer ins Pitztal kamen, um die dortige Bergwelt zu erkunden. Heute hat sich das Bild komplett gewandelt.

Lobende Superlative 

Drei Skigebiete ziehen im Pitztal in den Wintermonaten reichlich Gäste an, wobei wie in den Nachbartälern auch hier erst ein Gletscherskigebiet den großen Durchbruch brachte.

Mitgeholfen haben dabei Superlative wie Österreichs höchste Liftstation, die schnellste Schrägstollenbahn der Welt und Tirols höchster Gipfel, begleitet durch eine einmalige Kulisse.

Passend zum sportlichen Angebot wurde auch die Infrastruktur im Tal verbessert, Hotels und Unterkünfte veränderten das Bild der einstigen Almen und kleinen Bergdörfer, ohne aber ihre Wurzeln ganz zu verdrängen. Die Ortschaften sind immer noch klein und überschaubar, die Einwohner freundlich, das Ambiente familiär.

Das Pitztal reicht vom Inntal über Arzl, Wenns, Jerzens und St. Leonhard, der flächenmäßig größten Gemeinde, die nahezu das gesamte Innerpitztal mit mehreren Weilern und Ortschaften umfasst, rund 40 Kilometer hinein in die Ötztaler Alpen .

Besonderheiten des Pitztals 

Dabei zeigt sich das Pitztal zweigeteilt: Vorne am Taleingang ist die Landschaft noch lieblich, überragt von sanft geformten Bergen, während sich das eingefasste Innerpitztal sehr hochalpin gibt. Die Krönung ist der Talschluss mit der weißen Pyramide des Mittagskogels, hinter der sich das Pitztaler Gletscherskigebiet versteckt.

Die bildet nur einen Vorgeschmack auf das, was einen oben nach der Fahrt mit der unterirdischen Stollenbahn erwartet. Wer aus dem Dunkel hinaustritt in die Dreitausenderwelt der Ötztaler Alpen, wird geblendet sein von dem gleißenden Weiß und der Ausdehnung der Gletscher. Spätestens auf dem 3440 Meter hohen Hinteren Brunnenkogel kann man sich nicht satt sehen an dem Panorama, das von der Wildspitze und dem gewaltigen Eisstrom des Taschachferners mit seinen spektakulären Bruchzonen dominiert wird. Unten im Tal begeistert dagegen senkrechtes bis überhängendes Eis.

Das Innerpitztal ist im Winter, wenn sich die über 40 Wasserfälle in elegante Eisfälle verwandeln oder in Mandarfen ein künstlicher Eisturm in den Himmel wächst, ein Mekka für Eiskletterer.

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