Gasteiner Tal
Anfang des 19. Jahrhunderts trafen sich im Gasteiner Tal gekrönte Häupter, um im noblen Belle-Epoche-Ambiente warmes Wasser und frische Luft zu genießen.
Wintertourismus spielte eine untergeordnete Rolle - bis zur Alpinen Skiweltmeisterschaft 1958, bei der Ski-Legende Toni Sailer für seine Heimat Ruhm und Gold einfuhr. Heute spielt in dem sonnigen Tal mit den majestätischen Dreitausendern das weiße und das heiße Gold eine Rolle. Ersteres stammt aus Beschneiungsanlagen und sorgt für schneesicheres Skivergnügen. Das heiße Gold sprudelt in Form ergiebiger Thermalquellen, die die zahlreichen Badeanlagen füllen.
Dorfgastein, Bad Hofgastein, Sportgastein
Kurz nach dem dramatischen Felsdurchbruch am Taleingang breitet sich Dorfgastein aus. Der gemütlich-familiäre Ort spricht Familien und jüngere Gruppen an. Drei- und Vier-Sterne Hotels, Appartmenthäuser und Privatunterkünfte stehen für eine breite Unterkunftspalette zu günstigen Preisen.
Die Skischaukel führt über Fulseck und Kreuzkogel ins benachbarte Großarltal. Das bis an die Gipfel bewaldete Skigebiet gilt als lawinensicher und ermöglicht zahlreiche Varianten außerhalb der präparierten Pisten.
Zum gemütlichen Ausklang lädt die Schirmbar direkt an der Talstation ein. Nur wenige Kilometer weiter im Tal liegt Bad Hofgastein, das städtische Kleinod. Große Hotels mit alteingesessenen Namen und gutbürgerlicher Tradition gibt es kaum.
Am Ende des Tals empfängt Sportgastein die Wintersportler mit hoch gelegenen, vorwiegend anspruchsvollen Pisten. Aufgrund seiner Höhenlage von 1585 bis 2686 Meter gilt es von Anfang Dezember bis Ende April als schneesicher.
Skipasspreise 2009/2010
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