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Fliegend skifahren: Speed Riding in den Alpen

Freeriden, Skitouren gehen, Steilwandabfahrten: Skifahren wird immer extremer. Eine erst wenige Jahre alte Disziplin ist das Speed Riding, eine Kombination aus Skifahren und Paragliden, die die Freuden des Fliegens mit den Freuden des Tiefschneefahrens perfekt verbindet. Prädikat: macht süchtig!

Speed Riding ist erst vor vier Jahren in Frankreich "erfunden" worden und hat sich dann rasant in aller Welt verbreitet. In Frankreich befindet sich auch ein Speed Riding Schule .  

Bekannt machte den Sport in jüngerer Zeit vor allem die spektakuläre Abfahrt von der Nordwand des Mont Blanc mit Skiern und Paraglider von François Bon. Er benötigte dafür dreieinhalb Minuten und überflog den Dome du Gouter, den Aiguille du Gouter und kam bis zum Taconnaz Gletscher und nach Chamonix. Bon ist der bekannteste Speed Rider. Für seine außergewöhnlichen Ausflüge verwendet er einen Gleitschirm, der etwa um die Hälfte kleiner ist als herkömmliche Schirme.

Mittlerweile werden auch Speed Riding Rennen ausgetragen. Das bekannteste findet im Februar im Aostatal statt, an den Hängen des Cervino. Dabei müssen die Speedrider einen abgesteckten Parcours folgen und jeweils bei den Toren Schneekontakt haben und dann sofort wieder hochziehen. Nicht die Zeit ist für das Gewinnen ausschlaggebend, sondern die beste "Kür".

Wer sich das Speed Riding Rennen live ansehen möchte, findet hier Hotels und Pensionen im Aostatal!

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