Pistenspaß trotz Eiseskälte
Die Temperaturen liegen weit unter null Grad, eisiger Wind bläst
einem ins Gesicht, Fingerspitzen und Zehen kribbeln vor Kälte.
Trotzdem kann man der Versuchung nur schwer widerstehen: Auf den
frisch gewalzten Pisten herrschen beste Bedingungen, der Himmel ist
blitzblau und die Sonne scheint. Ein idealer Tag zum
Skifahren.

Damit man Skitage trotz Eiseskälte so richtig genießen kann,
muss zuerst für die richtige Bekleidung gesorgt
werden. Als Grundregel gilt dabei das einfache und doch überaus
wirkungsvolle Zwiebel- oder Lagensystem, das aus 3
wesentlichen Schichten besteht:
- Funktionswäsche: die je nach Bedarf wärmt oder
kühlt und - ganz wichtig - Schweiß nach außen ableitet. Sie besteht
meist aus Kunst- oder Naturfasern wie Polyester oder Merinowolle,
weniger geeignet ist Baumwolle, da diese Feuchtigkeit zu sehr
absorbiert.
- Wärmeschicht: in Form eines ganz dünnen bis
sehr dicken Fleece-Pullovers. Wollpullis wärmen zwar ebenso, sind
jedoch oft schwer, trocknen schlecht und passen funktional nicht zu
den anderen Schichten.
- Wind- und Wetterschutz: Jacken und Hosen
müssen wasserabweisend und winddicht, aber dennoch atmungsaktiv
sein, also Feuchtigkeit von innen nach außen durchlassen.
Wenn es Väterchen Frost gar zu gut meint, sollten Skifahrer
nicht nur darauf achten, sich warm einzupacken - auch einen
Kaltstart sollte man unbedingt vermeiden! Wenn einem an der
Bergstation ein eisiger Wind um die Ohren pfeift, fällt das im
ersten Moment vielleicht etwas schwer - schon 10 Minuten
Zeit zum Aufwärmen ist jedoch schon äußerst
wirkungsvoll, wenn es darum geht, Frieren oder Verletzungen zu
vermeiden.
Das Aufwärm-Training beginnt man in der Regel mit einem
Warm-up für den ganzen Körper: zum Beispiel mit
Arm- und Schulterkreisen, Springen, Beinschwingen oder ähnlichen.
In einer zweiten Phase folgen Dehnübungen für
Oberschenkel, Waden, Oberkörper usw. Danach sollte man nicht sofort
die steilste Abfahrt hinunter rauschen, sondern sich zuerst
gemächlich einfahren und dann die Belastung
langsam steigern.