Alta Badia: ein Fall für Genießer
Ganz klar ein Fall für Genießer und weniger für Sportler. Die Abfahrten auf dem weitläufigen Gelände rund um Piz La Ila, Piz Sorega und Pralongia sind leicht und bequem, ideal zum lockeren Cruisen und Carven.
Hier wird Alta Badia ebenfalls seinem Ruf als Gourmet- und Relaxdestination gerecht. Kaum eine Abfahrt, die nicht an einer gemütlichen Hütte vorbei kommt. Und am späten Nachmittag taucht die Sonne die mächtigen Felswände von La Varella und Conturines in leuchtendes Abendrot.
Von Pralongia kann man über Cherz auf die Seite am Piz Boe wechseln und bis Corvara und hinauf zum Col Alt eine ausgiebige Rundtour machen. Ausgesprochen leicht sind auch die Pisten rund um Kolfuschg hinauf zum Grödner Joch.
Nicht zu vergessen ist natürlich, dass Alta Badia in die Sella Ronda eingebunden ist. Wer nicht die ganze Runde in Angriff nehmen will, kann zumindest einen Abstecher hinüber nach Arabba und zu den anspruchsvollen Pisten an der Porta Vescovo machen.
Für sportlich ambitionierte Skifahrer ist die Riesenslalom-Weltcuppiste Gran Risa in La Villa ein Muss. Auch die Vallon-Abfahrt am Piz Boe gehört zu den wenigen schwarzen Pisten. Für Freeride-Fans ist das Mittagstal vom Sass Pordoi hinunter nach Kolfuschg empfehlenswert.
Wer es lieber beschaulich mag, kann oberhalb von Pedratsches bei Heiligkreuz seine Schwünge ziehen. Das Hospiz bei der Wallfahrtskirche ist bekannt für seinen vorzüglichen Kaiserschmarrn.