Superdévoluy
Schwindelfrei sollte man schon sein, weniger für Abfahrten auf Schwindel erregend steilen Pisten, vielmehr für den Blick aus den obersten Etagen der Hochhauskolosse, die überhaupt nicht in die grandiose Landschaft passen. Doch wer der Retortensiedlung den Rücken zukehrt und sich im Skigebiet umschaut, wird bald entdecken, dass Superdévoluy zum Skifahren wirklich super ist.
Der Sage nach sollen sich dereinst vier rauflustige Riesen über dem engen Tal der Souloise in die Haare geraten und vom lieben Gott, der den Kampf schlichten wollte, in vier gewaltige Felsklötze verwandelt worden sein. Seither beherrschen die vier - l´Obiou, Grand Ferrand, Pic de Bure und Faraut - als versteinerte Garde die karge, karstige Hochgebirgslandschaft des Dévoluy.
So gesehen passt die Riesenarchitektur mit ihren mehr als zehnstöckigen Wohnblocks wiederum perfekt in das nach Norden hin geöffnete Amphitheater am Fuß des gut 2500 Meter hohen Pierra d´Agnières.