Pra-Loup und Val d´Allos-La Foux
Was will die Figur des heulenden Wolfes, die am Eingang zur Skistation wacht, dem Besucher sagen: dass ihr Name so viel wie "Wolfsweide" bedeutet oder dass seit Anfang der Neunzigerjahre wieder einige Wölfe durch den nahen Mercantour-Nationalpark streifen? Oder ist es einfach nur zum Heulen, dass inmitten der Alpenlandschaft eine Retortenstation erbaut wurde?
Die teilweise mit Lärchenholz verkleideten Betonbauten, die man über dem wildromantischen Ubaye-Tal auf das Hochplateau des Pra-Loup und später auch in den Talkessel von La Foux-d´Allos gesetzt hat, sind wahrlich keine Augenweide. Aber für die meisten Gäste, in erster Linie Familien mit Kindern, machen die Vorzüge der beiden durch Lifte miteinander verbundenen Wintersportorte diesen Nachteil wieder wett: Wo sonst in den französischen Südalpen gibt es so viele begradigte Pisten, auf denen sich die "Kleinen Wölfe" und der ergraute, nicht ganz durchtrainierte Isegrim gefahrlos im Schnee austoben können?