Val d´Isère und Tignes
"Espace Killy" - ein Universum, das den Namen des schon legendären dreimaligen Olympiasiegers von 1968 trägt, können Skifahrer und Snowboarder im obersten Isère-Tal erforschen. Die Startrampen für die (Aus-)Flüge in die schier endlosen weißen Weiten heißen Val d´Isère und Tignes; die namhaften Gipfel und Ausgangspunkte der vielen klangvollen Abfahrten sind Solaise und Bellevarde, beides Wettkampfschauplätze der alpinen Ski-WM 2009 in Val d´Isère.
Die vergletscherte Grande Motte thront mit mehr als 3600 Meter hoch über Tignes. Nur wenige Kilometer unterhalb der Quellen wird das Wasser der Isère im Lac du Chevril aufgestaut. Dort am Stausee muss man sich entscheiden, ob man weiter geradeaus nach Val d´Isère fahren oder rechts in Richtung Tignes abbiegen will. Genauer gesagt: zum neuen Tignes, denn das alte Dorf versank 1952 in den Fluten.
Fünf Jahre später entstand die Skistation gleichen Namens, die sich mit ihren drei Ortsteilen Le Lavachet, Val Claret und Tignes-le-Lac mehrere hundert Meter höher in einem weitläufigen Hochtal um einen kleinen natürlichen See anordnet. Die Zeiten, da die architektonische Gestaltung allein an der funktionalen Qualität ausgerichtet wurde, gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Natürlich sorgen einige hochaufschießende Gebäude weiterhin für die Bereitstellung der nötigen Kapazität an Gästebetten. Doch durch die Verwendung von Holz und Naturstein bekommen die neuen Hotel- und Appartmentanlagen wieder einen ursprünglichen, savoyischen Charme.
Unterkünfte - Val d´Isère und Tignes: