In jedem der drei Täler finden sich alle Arten von Skipisten und Boarderparks. Die Boarderparks haben Vollausstattung mit Schanzen, Tischen, Halfpipes und Boarder- und Skiercross, der beliebteste Snowpark liegt oberhalb Meribel-Mottaret. Im Moonpark in Meribel kann man vom kleinen Hüpfer bis zu filmreifen Sprüngen alles beobachten.
Die Pistenpflege in dem riesigen Gebiet ist perfekt, die Liftanlagen modern, aber der Service an den Liften und die Beschilderung der Pisten lassen ein gewisses "laissez faire" erkennen. Absolut unerlässlich ist es, den Pistenplan dabei zu haben, damit man am Abend wieder rechtzeitig in seinen Talort zurück findet. Und tatsächlich: Etwa 50 Personen pro Tag verlieren in dem riesigen Skigebiet den Überblick und finden alleine nicht zurück zum Ausgangsort.
Wer auf der Suche nach eher einfachen Abfahrten ist, der ist in Courchevel bestens aufgehoben. In Meribel sind die Pisten schon etwas anspruchsvoller, und in Val Thorens finden sportliche Fahrer die steilsten Pisten; aufgrund der Höhe und Nordexposition ist hier auch der beste Schnee zu finden.
Tiefschneefahrer kommen in Les Menuires und St.Martin auf ihre Kosten: Hier warten fast unendlich viele Möglichkeiten auf Variantenfahrer, in ungefährlichem Terrain abseits der Piste zu fahren. Die unbestrittenen Highlights im Skigebiet sind die Abfahrten vom Mont Vallon nach Mottaret, von der Cime de Caron nach Val Thorens oder die Varianten am Point de la Masse. Nicht auslassen darf man die olympische Abfahrt der Damen Face am Roc de Fer. Auf der anderen Seite des Roc de Fer finden sich diverse Variantenabfahrten parallel zur genussvollen Piste Jerusalem hinab auf die Straße zwischen Beranger und St. Martin. Interessant sind die Freeridekurse der Skischulen, in denen ohne Lernzwang die besten Tiefschneehänge gesucht werden - das ist dann Liberté in den französischen Alpen, Freiheit ohne gleichen.