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Les Trois Vallées   Bewertungen
Höhenlage: 1300m - 3300m     Skialpin: 5 Sterne
Pistengesamtlänge: 600     Langlauf: 3 Sterne
Leichte Pisten: 200   Kinder: 4 Sterne
Mittlere Pisten: 250   Snowparks: 5 Sterne
Schwere Pisten: 150   Après-Ski: 4 Sterne


Les Trois Vallées

Absolute Schneesicherheit, hochalpine Kulisse mit grandiosen Ausblicken, über 600 Kilometer Abfahrten, 10.000 Hektar Tiefschneereviere, unzählige Tourenabfahrten, Boarderparks, genussvolle Restaurants, Wellnessoasen und eine internationale Wintersportszene von mondän bis familiär: In Les Trois Vallées bleibt kein Wunsch offen.

Jedes der drei Täler wäre für sich genommen ein exzellentes Skigebiet, aber gemeinsam sind sie unübertroffen. Waren die drei Täler früher kaum mehr als Trabantensiedlungen ohne Nachtleben und Flair, so hat sich der Stil in den vergangenen Jahrzehnten deutlich in Richtung Qualität und Genuss gewandelt. Investitionen im Zuge der olympischen Winterspiele von Albertville 1992 gaben hierzu den letzten großen Anstoß.

Sonnenreich und mondän 

In den Ortschaften werden heute vor allem luxuriöse Chalets mit viel Holz gebaut, Bausünden in Form von Hochhäusern werden nach und nach wieder abgerissen. Am meisten haben Les Menuires und das charmante St. Martin von dieser Entwicklung profitiert. Diese beiden relativ preiswerten und sonnenreichen Orte sind ein Mekka für Variantenfahrer und wintersportliche Familien; Kinderbetreuung gibt es hier in jeder erdenklichen Art. Courchevel steht dagegen im Ruf eines mondänen Wintersportorts, doch lediglich Courchevel 1850 ist der Ort mit hochdekorierten Hotels für Saudische Scheichs, Popstars und erfolgreiche Profisportler in Pelzmänteln, die sich auf den spektakulären Pistenflughafen Altiport einfliegen lassen.

La Tania und Courchevel 1500 sind dagegen eher familienfreundlich und auch für Langläufer und Winterwanderer von Interesse. Die etwas Jüngeren bevorzugen Courchevel 1650 mit seinen wenig attraktiv erscheinenden Hochhäusern. Aufgrund der zentralen Lage ist Méribel bei Wintersportlern sehr beliebt. Da sich inzwischen vierzig Prozent der Wintergäste aber gar nicht mehr auf die Skier stellen, hat man dort erfolgreich ein Netz von Winterwanderwegen installiert.

Wer auf der Suche nach einer preiswerten Unterkunft ist, kann sich auch am Fuß der Berge im deutlich billigeren Bride les Bains außerhalb des Skigebiets einmieten. Allerdings muss man dafür eine 20-minütige Gondelfahrt in Kauf nehmen. Sportlich ambitionierte Skifahrer und die Snowboardszene orientieren sich nach Europas höchstem Skiort, in das auf 2300 Meter gelegene Val Thorens. Der Ort am Ende des Belleville-Tals ist Mittelpunkt eines Talkessels und wird umragt von einer Kulisse aus tausendundeinem Gipfel. Les Trois Vallées hat sich zur internationalen Skidestination entwickelt, nur noch knapp die Hälfte der Besucher kommen aus Frankreich. Dennoch versteht man sich hier noch bestens auf das typisch französische "savoir vivre".

Essen, Sonne und Landschaft genießen, das sind die festen Bestandteile des Wintersporttreibens. So gönnt sich manch einer bereits am Morgen einen Pastis auf der Sonnenterasse des L´Oisans in Les Menuires, bevor es mittags in einem der rustikalen Pistenrestaurants mit einem ausgedehnten Menü mit frisch eingeflogenen Meeresfrüchten, Gänseleberpastete oder mit der savoyardischen Variante der Käsespatzen (crozettes mit reblochon) weitergeht. Bei soviel Genuss verwundert es nicht, dass der durchschnittliche Besucher inzwischen nur noch drei Stunden täglich auf den Ski steht.

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