La Plagne
Tief verschneite Almen und Felsgipfel, die bis über 3200 Meter aufragen, perfekt gewalzte Pisten und unberührte Tiefschneehänge zwischen 1250 und 3250 Meter Höhe, Schneegarantie von Dezember bis in den Mai - wer vor allem zum Skifahren kommt, ist in La Plagne bestens aufgehoben.
Und seit 2004 die La Plagne-Pisten durch den "Vanoise Express" mit den Abfahrten von Les Arcs verbunden wurden, ist mit Paradiski ein Skigebiet enstanden, das zu den größten und abwechslungsreichsten der Welt gehört. La Plagne ist bereits über 40 Jahre alt. 1960 begann man um den kleinen Weiler La Plagne - das bedeutet im Savoyardischen Almwiesen - ein Skigebiet aufzubauen. Zum einen sollten mit diesem "Plan Neige" die eigene Bevölkerung für den Wintersport begeistert und Touristen aus dem Ausland ins Land gelockt werden, zum anderen ging es um die Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine Belebung des Wirtschaftsraums Savoyen.
Bereits ein Jahr später liefen im heutigen Plagne Centre die ersten Lifte. Im Laufe der Jahre entstanden weitere "Retortendörfer" wie Aime La Plagne und Plagne Bellecôte mit hohen Wohntürmen, Restaurants, Bars, Discotheken, Kinos, Fitnesscentern und Landepisten für Helikopter.
Als in der zweiten Hälfte der 70er-Jahre die Besucherzahlen zu sinken begannen, begann man sich weg von den ungemütlichen Retortenorten hin zu gemütlicheren Appartementsiedlungen zu orientieren. Auch die kleinen verwahrlosten Dörfer wie Champagny, Montalbert und Montchavin fingen an, ihre Häuser zu renovieren. Eine spürbare qualitative Aufwertung erlebte La Plagne durch die Olympischen Winterspiele von Albertville im Jahr 1992. Neben dem Bau der Bob- und anderer Sportanlagen wurden vor allem die Straßen- und Bahnzufahrten ausgebaut und verbessert.