Chamrousse
Dabei sein ist alles, und der viel besuchte Skiort in den oft tief verschneiten Ausläufern der Belledonne-Kette war dabei: 1968, als auf den Hängen unterhalb der Croix de Chamrousse die alpinen Skiwettkämpfe der Olympischen Winterspiele von Grenoble ausgetragen wurden. Von diesem Ruhm zehrt das Olympiadorf bis heute, auch wenn der Glanz inzwischen ein wenig verblasst ist.
Zur allerersten Garnitur der Wintersportorte in den französischen Alpen gehört Chamrousse nicht mehr; die großen Skiarenen im Innern des Alpenbogens, die technisch besser ausgestattet und klimatisch mit mehr Sonnenschein gesegnet sind, haben der in den Sechzigerjahren gegründeten Station längst den Rang abgelaufen. Die in normalen Wintern ausgezeichneten Schneeverhältnisse und die günstige Verkehrsanbindung sorgen jedoch dafür, dass der in die zwei Teile Le Recoin de Chamrousse (oder auch einfach: Chamrousse 1650) und Roche Béranger (Chamrousse 1750) gegliederte Ort bei den französischen Wintersportlern als Quartier mit familiärer Atmosphäre nach wie vor beliebt ist.