Kapitale, mannshohe Schneebuckel und eine Steilheit, die nicht wenige Skifahrer dazu veranlasst, die Bindungen wieder zu öffnen und mit dem Lift talwärts zu schweben, sind die Kennzeichen der berühmt-berüchtigten Mur de Chavanette. Diese Steilflanke ist in Richtung der Schweizer Ortschaft Champéry gewandt und deshalb auch unter Extremfahrern als Mur Suisse bekannt. Außer diesem "steilsten Buckelhang der Welt" gibt es in den Portes du Soleil noch eine ganze Reihe schwerer bis schwerster Abfahrten, etwa die von Crozats und Intrets, von Les Creux und L´Aigle oder an der Pointe de Nyon und rund um die Télésiège de la Combe, aber eben auch viele hervorragend präparierte Pisten, an die sich der durchschnittlich geübte Skifahrer heranwagen darf.
Morzine hat am rund 1600 Meter hohen Pleney und an den Flanken des Ranfolly familienfreundliche Skigebiete eingerichtet. In Les Gets sind die Reviere Chavannes und Pointe de Chéry für weniger gute Skifahrer und Snowboarder zu empfehlen. Zwischen dem Massif des Hautforts (2466 m) im Süden und dem Col du Bassachaux im Norden erlauben rund um Avoriaz zahlreiche autobahnbreite Pisten genussvolle Abfahrten; im Skigebiet von Châtel gilt vor allem Super Châtel als leichteres Revier.
Das benachbarte eidgenössische Territorium und die gemütlichen Berghütten auf der Schweizer Seite sind von hier aus über die weiße Grenze hinweg zu erreichen. Der Skipass allein berechtigt allerdings nicht zum Grenzübertritt, den amtlichen Pass sollte man beim Wechsel über die Grenze zwischen Euroland und der Schweiz schon dabeihaben.