Ostallgäu
Schon Könige erlagen dem Reiz dieser kontrastreichen Landschaft am nördlichen Saum der Alpen.
Wo Berge und eiszeitliche Seen dicht aufeinander rücken, können heute Winterfans königliche Ferien verbringen. Skifahrer, die nicht vorrangig nach sportlichen Höchstleistungen streben, sind an Buchenberg, Tegelberg, Breitenberg und Alpspitze gut aufgehoben.
Selten gehen Kultur und Natur eine derart harmonische Verbindung ein wie im Ostallgäuer Königswinkel. Zu Füßen der wilden Bergwelt der Ammergauer, Lechtaler und Tannheimer Berge breitet sich eine vielfältige Naturlandschaft mit sanft gerundeten Moränenhügeln und zahlreichen großen und kleinen Gewässern aus. Die meisten dieser Seen, den künstlich angelegten Forggensee ausgenommen, sind verstreute Überbleibsel des so genannten Füssener Sees, der nach dem Schmelzen des Lechgletschers entstanden war.
Kultur pur im Ostallgäu
Inmitten dieser herrlichen Natur finden sich die Wahrzeichen einer in Jahrhunderten geformten Kulturlandschaft: zum beispiel die über 700 Jahre alte Bergstadt Füssen mit ihrem Hohen Schloss und dem Benediktinerkloster St. Mang. Weiter nördlich bei Steingaden zieht die lichtdurchflutete Wieskirche, ein strahlendes Rokokojuwel, Besucher an, ebenso wie die trutzige Burgruine Falkenstein bei Pfronten. Besondere Glanzstücke sind die beiden Königsschlösser oberhalb von Schwangau, die der ganzen Gegend ihren Namen gaben.