Hörnerdörfer
Von Fischen und seinen Nachbargemeinden Ofterschwang, Obermaiselstein und Bolsterlang, die noch viel dörflichen Charme besitzen, können Brettlfreunde das Allgäu quasi bei den Hörnern packen.
Dank ihrer Schneesicherheit und ihrem vielseitigen Pisten- und Loipenangebot sind die Hörnerdörfer ein attraktives Winterziel für Asse wie Anfänger. Wenn man zum ersten Mal von Sonthofen her auf den nur sechs Kilometer vor Oberstdorf gelegenen heilklimatischen Kurort Fischen im Allgäu zufährt, dann kann es schon vorkommen, dass man vor lauter Begeisterung über die stetig näher rückende Gebirgskette des Allgäuer Hauptkamms die Höhenzüge auf beiden Seiten des Illertals kaum registriert. Diese Missachtung haben die rechter Hand gelegenen, sanft gerundeten »Hörner« vom Riedberger Horn über den Weiherkopf bis zum Ofterschwanger Horn aber keinesfalls verdient.
Was man sehen muss
Besonders überwältigend ist die Perspektive vom 1665 Meter hohen Weiherkopf: Im Norden und Westen erstrecken sich die Hörnerkette und der Bregenzerwald, gen Süden die Oberstdorfer und Kleinwalsertaler Berge, die an föhnigen Tagen zum Greifen nah scheinen. Die weiter unten gelegenen "Hörnerdörfer" Obermaiselstein, Ofterschwang, Bolsterlang und Fischen eröffnen Ausblicke ins weite Land und über schneebedeckte Berge.
Ein Kontrastprogramm zu dieser Weite ist die imposante, 280 Meter lange Sturmannshöhle in den Kalkfelsen des Schwarzenbergs südlich von Obermaiselstein, deren Hauptattraktion ein düsterer Höhlensee ist.